Freitag, 28. Februar 2014

Sonnenuntergänge - Farbverläufe

Inspiriert von einer schönen Karte, die ich auf dem Blog von Marian Garcia gefunden habe, wollte ich mich heute mal den Hintergründen widmen.
Jeder kennt sie, die kitschigen Sonnenuntergänge die jeden Romantiker träumen lassen.
Aber Sonnenuntergänge sind viel mehr; an ihnen kann man erkennen, ob es kühl oder warm ist und somit jeder Karte eine ganz individuelle Note verpassen.
So unterscheidet sich ein Herbstsonnenuntergang in Europa ganz klar von einem Untergang in der warmen Karibik.

Ich habe die Farbverläufe mit den kleinen Fingerschwämmchen auf das Papier gestrichen. Dabei sollte man darauf achten, dass man immer von einer Seite gerade zur Anderen wischt. Wenn man das Schwämmchen mit kreisenden Bewegungen über das Papier bewegt, bekommt man einen Himmel mit "Wolkenoptik".

Als erstes zeige ich euch zwei sommerliche Varianten:



Nun die warme Karibik-Version:




Als nächstes kommt der Herbst:



Und zu guterletzt der Wintersonnenuntergang:



Als Karte könnte das ganze dann, ähnlich wie bei Marian Garcia, so aussehen:



Dienstag, 25. Februar 2014

Trauerkarte

Ich möchte euch meine neueste Trauerkarte vorstellen.



Was man tief in seinem Herzen besitzt,
kann man nicht durch den Tod verlieren.

-Joh. Wolfgang v. Goethe-




Samstag, 22. Februar 2014

Gartenzaun-Karte


Aus manchen Stanzern lassen sich ganz neue Motive darstellen. Manchmal reicht es aus, das Stanzteil einfach auf den Kopf zu drehen. Aus dem Stanzer "Schmuckanhänger" lässt sich so ein Zaun darstellen.


Im Hintergrund habe ich mit einem Fingerschwämmchen eine Farbfläche aufgetragen, die einen Garten darstellen soll. Einen Baum in den Hintergrund und weitere Pflanzen in den Vordergrund gestempelt, einige Blüten und einen kleinen Schmetterling aufgeklebt, ein passender Spruch dazu, und eine schöne Karte für einen Naturfreund ist fertig.




Donnerstag, 20. Februar 2014

Modellierton und Silikonformen

Ich hatte ja letztes Weihnachten bereits mit dem Modellierton und einer dazu passenden Form kleine Mandeln gebastelt, um damit Weihnachtskarten zu verzieren (siehe Post "Neue Weihnachtskarte").
Mit flexiblen Silikonformen für Pralinen oder Fondant lassen sich so sehr gut kleine 3D-Modelle formen.
 
Nachdem eine weitere Demonstratorin (Kirstin S.) darauf aufmerksam gemacht hat, dass es jetzt bei einem Anbieter mit 4 Buchstaben im Norden kleine Silikonförmchen für Schoko-Pralinen gibt, und sie damit tollen Ergebnissen mit dem Stampin' Up! Modellierton erhalten hat, habe ich mal wieder meine Förmchen rausgekramt. Irgendwie geraten die immer in Vergessenheit, dabei kann man ganz niedliche Sachen damit basteln.

Die Anwendung ist wirklich kinderleicht.
Einfach den Ton einfärben, in die Form drücken und etwa 10-15 Minuten in den Tiefkühler stellen. Dadurch, dass sich diese Silikonformen ganz rausstülpen lassen, ist das Lösen recht einfach.


Vor allem diese kleinen Gugl lassen sich sehr schön als Dekoration in Exploding-Boxen verwenden: Box von Sabrina A.


Karte mit 3D-Swirl

Gestern Abend saß ich an meinem Basteltisch und habe mit der Bigshot Stanzplatte "Originals Form Spiralblume" Rosen für eine Exploding-Box gebastelt. Ich habe mich gefragt, was man noch so alles mit dieser Form basteln könnte, von Blümchen mal abgesehen, und da fiel es mir wieder ein: als Kind hatte ich Karten gesehen, die eine Spirale im Inneren hatten. Daran waren Blumen geklebt und sobald man die Karte geöffnet hat, schlängelten sich diese Blüten an den Spiralen lang.


Das wollte ich gleich mal ausprobieren. Der Nachteil dabei ist, dass man keinen Einleger für die Karte hat, weil die Spirale direkt an die Karte geklebt wird.


Der Effekt ist wunderschön und lässt sich mit vielen Motiven kombinieren: eine grüne Spirale als "Liane" mit vielen kleinen Blüten, eine durchsichtige Spirale mit Schmetterlingen, die fliegen, oder eine leuchtend gelbe Spirale mit einer Kugel am Ende als Kometenschweif.


Mittwoch, 19. Februar 2014

Kleiner Schmetterlingsgruß

Geburtstag und kein Kärtchen weit und breit in Sicht?
Ich gehöre ja zu dem Typ "Bastler", der für eine Karte fast eine Stunde benötigt. Alleine, sich ein Motiv zurecht zu tüfteln, benötigt bei mir schon einiges an Zeit. Dann passiert es mir regelmäßig, dass ich mitten im Bastelgeschehen eine Idee bekomme und diese auch gleich ausprobieren möchte.
Mein Problem dieses Mal war, dass ich keine Zeit für Tüfteleien hatte, aber ganz dringend ein kleines Kärtchen zum Geburtstagsgeschenk mit überreichen wollte. Also musste eine schnelle Lösung her: das Fünf-Minuten-Kärtchen!



Ein bisschen Marker-Gesprenkel, Klecksmotive, Geburtstagsgruß und anschließend aus dem Frontpapier ein schönes Motiv ausstanzen. Das Frontpapier mit Abstandshaltern über ein Designerpapier anbringen, und alles zusammen auf ein kleines Kärtchen kleben - fertig!


Dienstag, 11. Februar 2014

Valentins-Exploding-Box

Am 14. Februar ist ja bekanntlich Valentinstag. Ein Tag, an dem sich alles rund um die Liebe und die/den Liebste(n) dreht. Obwohl die meisten meiner Bekannten diesen Tag nicht explizit zelibirieren, so bietet es sich doch an, eine kleine Überraschung zu verschenken.

Eine Kundin bat mich, von Sabrinas Weihnachts-Exploding-Box inspiriert, ihr zu diesem Anlass eine schöne Valentins-Exploding-Box zu basteln. Das tolle an diesem Auftrag war, dass die Kundin ihre Wünsche und Vorstellung mit einbeziehen konnte. Ich bin mir sicher, dass es eine süße Überraschung für ihr Herzblatt werden wird.

Die Box ist in Glutrot gehalten und mit weißem Embossing verziert, das leicht nach Vanille duftet.
Den Deckel habe ich, nicht wie erst geplant in Savanne, sondern in Kandiszucker gehalten. Dadurch leuchtet die rote Farbe noch mehr.

So sehr ich diese Exploding-Boxen auch mag, so sehr ärgert es mich jedesmal, wenn ich beim Überreichen an die Seitenwände fasse und diese dann nach innen einklappen.

Um diesem Problem ein für alle mal Herr zu werden, habe ich mir etwas ausgetüftelt.
Ich habe im Deckel eine zweite Ebene mit etwa 0,8 cm Abstand zum Deckel eingearbeitet.

An den Rändern ist gerade mal soviel Platz, dass die Wände dazwischen passen.

Jetzt klappen die Wände nicht mehr nach innen, egal wie ich die Box nun anfasse.

Im Inneren der Box bin ich dann auf den Farbton Savanne umgestiegen. An zwei Seiten befinden sich Taschen in denen ein Tag steckt. Verziert mit zwei Herzchen, sollen hier persönliche Worte Platz finden.

Auf der dritten Seite hat sich die Kundin für eine Herzgestaltung entschieden. "Verliebt und verheiratet" sollen diese, wie Eheringe ineinander verschlungenen Herzen symbolisieren.

Auf die vierte Seite wollte die Kundin ein Gedicht schreiben.

In der Mitte befindet sich das traute Heim. Verziert mit kleinen Herzchen und einer kleinen Tür, soll es das "Liebesnest" darstellen.

Um das kleine Haus, das aus einem Mini-Milchkarton entstanden ist, öffnen zu können, habe ich die eine Seite vom Dach fest an den Karton geklebt und die Andere mit einem Mini-Magneten versehen.
So lässt es sich leicht aufklappen und befüllen.

An der Seite befindet sich ein kleines Fenster in herzchenform, versehen mit einem Rahmen in Kandiszucker-Farbe. Man könnte in dieses Häuschen auch ein kleines elektrisches Teelicht setzen. Wird es draussen dunkel, läuchten die Herzchen schon hell  und das Mini-Häuschen wirkt richtig bewohnt.

Die ganze Box sieht so aus:

Samstag, 8. Februar 2014

Ein runder Geburtstag

Runde Geburtstage laden nicht nur zum Feiern ein, man hat auch als Bastelfee die Herrausforderung, sich besonders ins Zeug zu legen.

Der Jubilar wird runde 80 Jahre alt und ist männlich.

Ein Tag, an dem sich nicht nur das Zahnrad im Uhrwerk, sondern alles sich wirklich rund ums Geburtstagskind dreht.

Wie schnell doch die Zeit vergeht.




Montag, 3. Februar 2014

Neue Trauerkarte

Neulich habe ich mich mit einer Hobby-Bastlerin unterhalten, die neben kleinen Böxchen, auch Karten gestaltet und verschenkt. Ich zeigte ihr meine "Kreationen" und als sie meine Beileidskarte erblickte meinte sie: "Zu diesem Thema traue ich mich nicht, etwas zu basteln!" "Warum den nicht?" wollte ich wissen. Es sei ihr zu unangenehm und zu diesem Thema kauften die Leute lieber eine "normale" Karte.

Aber eine "normale" Karte muss auch gestaltet und gedruckt werden. Ist es da nicht persönlicher, wenn man eine Karte, gerade zu diesem speziellen Anlass, liebevoll gestaltet? Freuen sich die Angehörigen nicht doch etwas mehr, wenn sie merken, für sie selbst und auch für den Verstorbenen wurde sich so bemüht? Könnte so eine Karte nicht auch ein kleines bisschen bei der Trauerarbeit helfen?

Was soll ich sagen, jetzt bastelt sie auch Trauerkarten und hat bereits positives Feedback aus ihrem Bekannten- und Freundeskreis erhalten.